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Denken wie ein Poker Spieler
POKER STRATEGIEN

Die vier Schüsselfähigkeiten

Poker Profis werden häufig als "tight" und "aggressive" bezeichnet. Das englische "tight" steht für fest, straff, eng und bedeutet, dass man nicht viele Startblätter spielt. Aber wenn ein Profi ein Blatt spielt, dann spielt/setzt er aggressiv.

Dies ist zwar eine nette allgemeine Beschreibung, aber sie sagt nicht sehr viel aus und ist noch nicht mal ganz richtig. Es gibt auch starke Profi Spieler, die locker (d.h. sie spielen mehr Hände als gewöhnlich) und aggressiv Spielen, vor denen man sich fürchten sollte. Wenn jemand über einen Spieler sagt er spiele tight/aggressive und somit gut, dann denk ich mir, dass dieser Spieler vier kritische Elemente des Pokerns gemeistert hat.

1. Mathematik

  • Gute Pokerspieler kennen die allgemeinen Prozentsätze. Sie wissen zum Beispiel, das man eine 1 zu 8 Chance hat mit einem Pärchen auf der Hand ein Drilling zu bekommen.
  • Sie wissen wie wichtig die "Outs" sind. Outs ist die Anzahl der Karten die dein Blatt verbessern. Wenn du die Anzahl der Outs mit zwei multiplizierst und zwei dazu addierst erhältst du ungefähr die Wahrscheinlichkeit mit der du einer der Karten bekommst die dein Blatt verbessern.
  • Sie wissen wie man die Pott Odds berechnet. Die Outs zu kennen reicht nicht aus. Man muss sie anwenden können um richtig setzen zu können. Wenn man weiß man hat eine 20% Chance sein Blatt zu verbessern, was macht man dann damit? Ganz einfach, man multipliziert seine Gewinnchancen (z.B. 20%) mit dem Geld im Pott (z.B. 10$) und schon weiß man wie viel es Wert ist (hier 2$) die nächste Karte zu sehen!

2. Disziplin

  • Gute Poker Spieler müssen einen Vorteil haben. Was unterscheidet einen guten Poker Spieler von einem schlechten? Ein schlechter Poker Spieler, auch genannt Fish, erwartet nicht zu gewinnen während ein guter Poker Spieler es tut. Warum? Der Fish hofft, dass er Glück hat und der Profi vertraut auf sein Können!
  • Ein guter Poker Spieler versteht, dass verschieden Spiele verschiedene Arte von Disziplin benötigen. So kann zum Beispiel ein disziplinierter No-Limit Spieler ein schlechter Limit Spieler sein. Er oder sie spielt nicht zu viele Blätter, sondern nur die guten Blätter, die auch eine Chance haben zu gewinnen.
  • Der Hauptunterschied zwischen einem disziplinierten No-Limit und Limit Spieler ist, dass der Limit Spieler aufpasst sein Geld nicht Stück für Stück zu verlieren und der No-Limit Spieler versucht sein Geld nicht mit einem einzigen Blatt zu verlieren!
  • Ein guter Spieler weiß wann er spielen sollte und wann er aufhören sollte! Er erkennt wenn er nicht mehr gut, nicht mehr diszipliniert spielt und hört auf.
  • Ein guter Spieler weiß, dass er nicht perfekt ist und auch Fehler macht. Wenn er einen Fehler macht lernt er daraus und fängt nicht an zu weinen oder andere dafür verantwortlich zu machen. Es ist nicht schlimm einen Fehler zu begehen. Es ist nur schlimm einen Fehler zwei Mal zu begehen!

3. Psychologie

  • Ein guter Poker Spieler ist nicht egozentrisch. Er mag ein egoistisches Arschloch sein, doch sobald er sich an einen Tisch setzt um Poker zu spielen versucht er sich in seine Mitspieler hineinzuversetzen. Er versucht zu verstehen wie sie spielen und was sie denken. Ein Poker Spieler versucht folgende drei Fragen zu beantworten:
    1. Was für ein Blatt hat mein Gegner?
    2. Was denk mein Gegner was ich wohl habe?
    3. Was denk mein Gegner was ich denke was er hat?
  • Der erste Schritt ist die Antwort zu den drei Fragen zu kennen. Der zweite, viel wichtigere Schritt ist die Antworten zu den Fragen zu manipulieren. Wenn du ein Pärchen Könige hast und dein Gegner ein Pärchen Asse hat und ihr beide wisst was der andere hat und ihr beide wisst, dass jeweils der andere weiß was man selber hat, was für einen Sinn macht es dann zu spielen? Ein Profi manipuliert die beiden letzten Fragen durch die Art und Weise wie er spielt und setzt und dadurch das er niemals gleich spielt und setzt, sondern variiert.
  • Psychologie ist bei No-Limit Spielen sehr viel wichtiger als bei Limit. Limit hat viel mehr mit Mathematik zu tun während No-Limit ein große psychologische Komponente haben.

4. Risiko und Rendite

  • Poker Spieler nehmen gerne ein Risiko in kauf, aber nur wenn die Rendite größer als das Risiko ist.
  • Gute Poker Spieler wissen mit wie viel Geld sie spielen können und wie viel Geld sie für den Alltag zum Leben brauchen.
  • Gute Poker Spieler sind im Grunde etwas Risikoavers, das heißt sie mögen eher kein Risiko. Es gibt noch Risikofreudige und Risikoneutrale Spieler. Bei einem Risikofreudigem Spieler kann die Rendite kleiner als das Risiko sein. Bei einem Risikoneutralem Spieler muss die Rendite gleich dem Risiko sein. Und bei einem Risikoaversen Spieler muss die Rendite größer als das Risiko sein!
 


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